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Mitteilungen 2019

Fahrsicherheitstraining für Fahrer von Einsatzfahrzeugen

Die Fahrschule Wenzl aus Ingolstadt veranstaltete am vergangen Samstag in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Unfallversicherung Bayern ein Fahrsicherheitstraining für Fahrer von Einsatzfahrzeugen der bayerischen Freiwilligen Feuerwehren. Zwei Kameraden unserer Feuerwehr (Johannes Moosmayr und Max Schießl) nahmen an diesem Training im Interpark Großmehring mit unserem HLF 20 teil.

Nach einer kurzen Begrüßungs- und Vorstellugsrunde wurde den Teilnehmern nochmals die ideale Sitzposition sowie die richtige Einstellung der Außenspiegel gezeigt. Wie wichtig dies ist, zeigte die darauffolgende Übung, in welcher der tote Winkel dargestellt wurde. Anschließend fanden an verschiedenen Stationen auf dem Übungsgelände statische Übungen statt.

Ziel dieser Übungen war, die Größe des eigenen Einsatzfahrzeuges richtig abschätzen zu können. So wurde das Einparken (vorwärts, rückwärts und seitlich), das Wenden auf engestem Raum, enge Kurvenfahrten und Slalomfahrten geübt. Nach einer kurzen Mittagspause wurde den Teilnehmern vom Fahrlehrer selbst eine Vollbremsung bei 60 km/h vorgeführt.

Danach durfte jeder Teilnehmer selbst bei stetig steigenden Geschindigkeiten diese Bremsmanöver versuchen. Als nächstes wurden den Teilnehmern die Fliehkräfte der Einsatzfahrzeuge beim Durchfahren eines Slalomparkurs näher gebracht. Als letzte Aufgabe stand dann die Vollbremsung bei nasser bzw. halbseitig unterschiedlichen Fahrbahnverhältnissen auf dem Programm.

Wir möchten uns hiermit nochmals recht herzlich bei unserer Gemeinde für die finanzielle Unterstützung bedanken und hoffen weiterhin auf unfallfreie Einsatzfahrten.

Hauptübung zum Thema CAFS

Bei der Hauptübung am 22.05.2019 stand das Thema CAFS bei uns auf dem Programm. CAFS ist ein System an unserem HLF20 um Druckluftschaum als Löschmittel zu erzeugen. Der Druckluftschaum kann für alle möglichen Löscharbeiten im freien, z.B. Fahrzeugbrände, Gebäudebrände, aber auch im Innenangriff verwendet werden. Er eignet sich auch gut als Objektschutz, da er auf Oberflächen sehr gut haften bleibt. Bei richtiger Handhabung können damit Brände sehr schnell und effektiv bekämpft werden und der Wasserverbrauch wird auf ein Minimum beschränkt. Die Handhabung und Löschmethoden unterscheiden sich im Vergleich zum Löschmittel Wasser aufgrund der physikalischen Beschaffenheit des Druckluftschaums zum Teil deutlich. Bei unserer Übung wurden diese physikalischen Eigenschaften und die Wirkungsweise des Druckluftschaums erläutert und verschiedene Löschmethoden zu verschiedenen Einsatzszenarien durchgegangen. Anschließend haben wir die Löschmethoden in der Praxis ausprobiert und diverse Strahlrohre für verschiedene Einsatzzwecke verwendet. Beispielsweise kann mit einer Druckluftschaum-Aufsatzdüse auf einem Hohlstrahlrohr eine sehr hohe Wurfweite erreicht und eine sehr stabile und gute Schaumqualität erhalten werden, ideal für Widerstandslinien oder um große Flammen auf weite Entfernung niederzuschlagen. Mit einem normalen Hohlstrahlrohr andererseits können Flächen sehr schnell mit Druckluftschaum abgedeckt werden und z.B. Zimmerbrände schnell und mit wenig Wassereinsatz bekämpft warden.

Anmerkung: Als Schaummittel verwenden wir ein sogenanntes Class-A-Schaummittel. Dieses wurde ursprünglich zur Waldbrandbekämpfung entwickelt und ist unschädlich für Organismen und zu 100% biologisch abbaubar.

Text: Gruner M.

Abschluss der Truppführer-Ausbildung

Am Freitag, den 10.05.2019 fand die Abschlussprüfung der diesjährigen Truppführer-Ausbildung nach neuen MTA-Konzept in Reichertshofen statt. Neben einem kurzen Theorieteil mussten die Teilnehmer in praktischen Einsatzsituationen ihr Können als Truppführer unter Beweis stellen. Die Kameraden der Feuerwehren Reichertshofen, Langenbruck, Winden am Aign und Wolnzach bestanden die Prüfung mit Erfolg und haben somit die Modulare Truppmannausbildung (MTA) abgeschlossen.  

Vorbereitet wurden die Teilnehmer durch Ausbilder aus Reichertshofen, Langenbruck und Winden am Aign im Rahmen einer vierwöchigen Vorbereitungszeit, wodurch die Kenntnisse und Fertigkeiten der Grundausbildung vertieft und erweitert wurden. Im Vergleich zum Lehrgang „MTA-Teil-1 bzw. Truppmann" wurde dabei ein erhöhtes Augenmerk auf die Übernahme von Führungsaufgaben im Trupp gelegt. Der Lehrgang ist unter anderem auch Grundlage für die Teilnahme an weiteren Lehrgängen, wie z.B. die Ausbildung zum Gruppenführer.

Auftritt der Eschelbacher Schäffler

Langenbruck (PK) Die Langenbrucker Feuerwehr hat eine bayerische Tradition zurück ins Dorf gebracht. Der Auftritt der Eschelbacher Schäffler am Freitag den 1. März vor dem Gerätehaus zog etliche Besucher aus der ganzen Marktgemeinde an. Sie ließen die Feuerwehr und die Bevölkerung hochleben und zu den Klängen von "aber heit is koid" der Marktkapelle Wolnzach ließ sich sogar die Sonne blicken. Nicht zuletzt zauberten die Schäfflerkasperl mit ihren Streichen Jung und Alt ein Lächeln ins Gesicht und sorgten für so manchen Lacher. Das Interesse an derartigen Veranstaltungen in Langenbruck scheint geweckt.

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Unterstützung Hilfeleistungskontingent für Landkreis Miesbach

Drei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Langenbruck unterstützten den Einsatz des Zug 3 des Hilfeleistungskontingentes Landkreises Pfaffenhofen im Landkreis Miesbach. 

Der Zug 3 des Hilfeleistungskontingentes setzte sich aus Einsatzkräften der Feuerwehren aus dem Markt Reichertshofen (GW-L1), Ebenhausen (GW-L2), Pörnbach (MZF), Hohenwart (LF16/12) und Manching (LF8) zusammen. 

11.01.2019 16:30 bis 12.01.2019 19:30

Der erste Einsatz im Katastrophengebiet fand in Miesbach und Rottach-Egern statt. Der Einsatzauftrag war dort das Räumen der Dächer zweier Seniorenheime, aufgrund der schweren Schneelast. Unterstützt wurde der Einsatz von einem Kameraden der FF Langenbruck. 

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17.01.2019 04:45 bis 21:45

Der dritte Einsatz des Hilfeleistungskontingent Landkreises Pfaffenhofen fand in Bayrischzell statt. Dieser wurde von zwei Kameraden unserer Feuerwehr unterstützt. Ebenfalls mussten hier einige Dächer von der Schneelast befreit werden. 

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Kontakt / Anschrift

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  •  Fax: 08453 / 84 93
  •  Email: kontakt-ffla[at]ff-langenbruck.de