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Über den Ort Langenbruck

 

Langenbruck, am Nordwestrand der Hallertauer Hügellandschaft, wird urkundlich erstmals 1128 erwähnt. Die Ortschaft war damals den Edlen von Hoven oder Hofen unterstellt, deren Sitz in nächster Nähe lag, jedoch davon durch einen großen Burgweiher getrennt. In einer anderen Leseart spricht man auch von einem kleinen Bach und umliegenden Sumpfgebiet zwischen der Kirche und dem einstigen Ortsteil Hofen. Dieses unpassierbare Gebiet überspannte seinerzeit eine lange Brücke an der früheren Straße von Augsburg nach Regensburg, etwa im Bereich der heutigen Dorfstraße, Pörnbacher Straße und der Höfenstraße. Jedenfalls ist auf diese Lange Brücke über das sumpfige Gebiet die bis heute erhaltene Ortsbezeichnung Langenbruck zurückzuführen. Zudem tritt seit 1128 das Geschlecht der "Langenbrukhe" in der Geschichtsschreibung auf. Der Edelsitz ist jedoch längst verfallen und der sumpfige Weiher trockengelegt. So bildete sich allmählich der Ort mit in seiner heutigen Gestalt, wenn man die dazugekommen Baugebiete nicht berücksichtigt. 


Luftaufnahme von Langenbruck aus den 1970er Jahren


Bis zum Zusammenschluss mit dem Markt Reichertshofen im Jahr 1972 gehörten die Ortsteile Stöffel und St. Kastl zur ehemaligen Gemeinde Langenbruck. Der Name Stöffel leitet sich von der althochdeutschen Verkleinerungsform "stophi" ab, was soviel bedeutet wie hochragend, steil,kegelförmig oder auch am Kastlberg. Vor seiner Zerstörung im dreißigjährigen Krieg war die Ortschaft sogar größer als Langenbruck. Das besondere Wahrzeichen ist der Kastlberg mit St. Kastl und seiner gleichnamigen Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert am "Tor zur Hallertau".

Der Ortsteil Agelsberg wurde erstmals um 1200 unter dem Namen "Adelgersperg" erwähnt. Dieser Name soll mit dem Bayernherzog zusammenhängen. Adelger soll um 1200, von Brixen kommend, hier sein Feldlager aufgeschlagen und schließlich zu seinem dauerhaften Wohnsitz gemacht haben. 

Agelsberg gehörte bis 1972 zur einstigen Gemeinde Winden am Aign. Kirchlich gehörte Agelsberg bis 1915 zu Fahlenbach. Im Rahmen  einer geistlichen "Grenzregelung" kam schließlich Agelsberg und Winden am Aign zur Kirchengemeinde Langenbruck hinzu. Der enge Kontakt zu Langenbruck spiegelt sich auch heute in unserer Feuerwehr wieder, da so mancher Langenbrucker Feuerwehrler aus Agelsberg kommt.


Pfarrkirche St. Katharina - Langenbruck


Die Spätromanische Kirche St. Katharina enthält interessante Schnitzereien und einige ältere Skulpturen. Das erstemal wurde die Kirche im 18. Jahrhundert umgestaltet. Im Zuge des Neubaus der Kirche wurde das alte Gotteshaus zurückgebaut und saniert. Der neue Kirchenkomplex wurde am 2. April 1989 eingeweiht und ist als Wahrzeichen von Langenbruck auf unserer Vereinsfahne abgebildet. 


Der Beitrag "Über den Ort Langenbruck" enthält Ausschnitte aus dem Buch "Markt Reichertshofen - Ein Heimatbuch"


Kontakt / Anschrift

  • Freiwillige Feuerwehr Langenbruck
  • Pörnbacher Straße 39
  • 85084 Langenbruck
  •  Telefon: 08453 / 33 53 00
  •  Fax: 08453 / 84 93
  •  Email: kontakt-ffla[at]ff-langenbruck.de